1959 setzte Lyons auch der letzten Kritik an den Jaguar Automobilen ein Ende. Die Fahrzeuge überzeugten nicht mehr nur vom Design her, sondern bedienten mit ihrer umfangreichen Motorenpalette von 2,4 l bis 3,8 l Motoren sowohl limousineninteressente als auch der sportlich ambitionierte Kunden.
Seine großartigen Fahrleistungen verdankt dem Jaguar MK 2 auch den Spitznamen "Business Man ´s Express" ein und so brachte es dieses Auto sogar zum Polizeifahrzeug. Um jedoch einen Fuß in den Markt der britischen Monarchie und des Geldadels zu setzen, übernahm Jaguar schließlich 1960 die Daimler Motor Company, die damalige offizielle Hausmarke des britischen Königshauses. Ab diesem Zeitpunkt wurden parallel zu den Jaguar-Modellen auch aufgewertete Daimler- Schwestermodelle gefertigt.
1961 setzte sich Lyons selbst ein Denkmal: er stellte auf dem Genfer Autosalon den legendären E-Type vor. Dieser Wagen setzte in den 60er Jahren einen neuen Maßstab des technisch Möglichen und beeindruckte mit optisch atemberaubenden Design. Durch Kultserien wie z.B The Avengers wurde das Auto bezeichnend für die 60er und erlangte schnell Liebhaberstatus.
Ende der 60er stellte Jaguar die zeitlos elegante XJ 6 Familienlimousine her. Auf Fordern des amerikanischen Marktes nach mehr Leistung wurde dieser Fahrzeugtyp auch mit dem 12 Zylinder-Motor des E-Type gebaut und setzte damit erneut einen Meilenstein im innovativen Automobilbau. Der XJ 12 war damit der erste Serienzwölfzylinder Europas nach dem zweiten Weltkrieg und wurde gleichzeitig Lyons letztes Meisterwerk, bevor er 1972 starb.- und später zum Sir geadelt wurde.
In den folgenden Jahren büsste Jaguar leider einen Großteil seines Image ein. Grund dafür war die Zugehörigkeit zur British-Leyland-Gruppe, die den innovativen Anspruch Lyons nicht aufrechterhalten konnte. Erst 1980 mit der Reprivatisierung und der Übernahme durch John Egan wurde Jaguar wieder zu dem, was es unter Lyons war - ein Unternehmen mit dem Anspruch, schnelle und extravagante Automobile zu bauen. Ende der 80er Jahre wurde Jaguar in die Ford Gruppe integriert, behielt aber seine Eigenständigkeit in der Entwicklung der Modelle. Die XJ Serie wurde komplett überarbeitet und sorgte für eine Aufbesserung des unter Leyland stark angeschlagenen Image der Marke.
Mit dem 1999 vorgestellten S-Type gelang es Jaguar, seinen Ruf als Hersteller unzuverlässiger Fahrzeuge endgültig komplett abzulegen. Neben der zuverlässigen Technik des S-Types sorgte vor allem das "markante Gesicht" in der Masse der immer konformer aussehenden Mittelklasse-Limousinen für den Erfolg des Modells. Ein weiterer Schritt in diese Richtung markierte 2001 der X-Type. Mit ihm gelang es Jaguar erstmals in seiner Geschichte, mehr als 100.000 Fahrzeuge eines Modells zu verkaufen.
Günstig sind die Luxuskarossen aus der Jaguar-Schmiede auch heute sicher nicht und gerade deshalb sollte der Autofahrer jede Möglichkeit nutzen, um an den Nebenkosten zu sparen. Mit einem online Preisvergleich der Autoversicherung lässt sich bereits viel Geld sparen und dadurch macht das Jaguar-Fahren dann doch umso mehr Freude.